Lagern, bauen, fertigen – und naschen

5 06 2012

Die gute Konjunktur beflügelt das Angebot für Studenten und Schüler, doch für Bewerbungen wird es höchste Zeit.

Diese Arbeitist ein Traum für Naschkatzen. Wer bei der Bonbonfabrik Jung in Vaihingen/Enz einen Ferienjob ergattert, darf Bonbons, Gummibärchen, Lollis und weitere Leckereien essen. „So viel, bis es zu den Ohren rauskommt“, sagt Gerd Bayerdörfer, der Abteilungsleiter Verpackung. Qualitätsmanagement basierend auf der süßen Versuchung – die Studenten und Schüler zieht das jedenfalls an. Die Nachfrage sei hoch, sagt Bayerdörfer, manche Interessenten meldeten sich für die Sommerferien schon in der vorausgehenden Weihnachtszeit – oder fragten noch während des Ferienjobs gleich für das kommende Jahr an.

In vielen Fällen der Stellenvergabe für die Stadt und die Region ist der Drops für die Sommerferien 2012 bereits gelutscht. Bei Daimler sind in manchen Werken „schon alle Jobs vergeben“ und die Interessenten „eigentlich fast schon zu spät“ dran für die Bewerbung auf einen der insgesamt 6500 Ferienjobs, wie Dominique Albrecht von der Presseabteilung des Unternehmens sagt. Insgesamt 1500 Stellen vergibt der Konzern im Untertürkheimer, 500 im Sindelfinger Werk, die Nachfrage ist sehr hoch.

Auch bei Bosch sind von den 4500 Ferienjobs, davon 1700 in der Region Stuttgart, bereits die meisten besetzt. Die Zahl der Ferienjobs sei gleichbleibend zu 2011, sagt der Pressesprecher Dirk Haushalter: „Der große Sprung nach oben war vom vorletzten ins letzte Jahr.“ Da zog die Konjunktur an, das beflügelt die Ferienjobbranche, wie die Kammern von Industrie- und Handel sowie Handwerk der Region Stuttgart bestätigen. „Viele Firmen überlegen, ob sie ihren Betrieb im Sommer stilllegen beziehungsweise reduzieren oder ihn flie- ßend weitergehen lassen“, sagt Gerd Kistenfeger von der Pressestelle der Handwerkskammer, frühe Bewerbungen seien daher sinnvoll, weil sie den Betrieben Planungssicherheit im Personal für die Ferienzeit gäben.

Auch die Bundesagentur für Arbeit spricht von einem Trend hin zu mehr Ferienjobs. Die Studenten und Schü- ler werden dabei laut Kistenfeger nicht ausgebeutet: „Es ist eine Win-win-Situation. Die jungen Menschen können ihre Interessen prüfen, die Betriebe ihre Personallücken füllen.“ PC-Kenntnisse seien nützlich, auch eine gute Sozial- und Kommunikationskompetenz. Indes lässt sich bei Ferienjobs in Stuttgart offenbar ein deutlicher Trend erkennen“, wie das Online-Portal Jobmensa.de meldet: „Die Firmen versuchen, die Jobs mit Studenten zu besetzen, die themenrelevante Studienschwerpunkte haben.“

Die Vermittlungen über die virtuelleWelt seien gerade bei großen Firmen beliebt, sagt Matthias Kastenmeier, der Geschäftsführer der Plattform Gelegenheitsjobs.de. „Die Bewerbungsverfahren sind einfacher zu handhaben, und es lassen sich besser Statistiken erstellen, beispielsweise darüber, welche Jobbörse sich rentiert.“ Dabei sei die Besonderheit einer Bewerbung, etwa die Optik oder eine pfiffige Überschrift, nicht mehr so wichtig. „Doch je höher die Anforderung des Jobs ist, desto mehr eignen sich die persönlichen Profile auf den Portalen“, sagt Kastenmeier. Er warnt aber davor, beispielsweise die eigene Facebook-Seite an eine Bewerbung anzuhängen. Das berge auch Risiken, je nachdem, was dort zu sehen ist.

Wer trotz eines Online- oder Printgesuchs noch keine Stelle bekommen hat, kann sich bei Anton Till in der Stuttgart Arbeitsagentur melden. Er ist zuständig für die Vermittlung und sagt, dass Stuttgart ein guter Arbeitsmarkt für Studenten sei und dass in der Region auch gut bezahlt werde. Mit 700 bis 1000 Vermittlungen von Minibis Vollzeitjob rechnet er für dieses Jahr. Die Bewerbungsphase beginnt bei der Arbeitsagentur aber erst im Juni, in diesen Tagen startet Till eine Rundschreibenaktion an 3500 Firmen. „Körperliche Belastbarkeit, geistige Flexibilität, Pünktlichkeit und Ehrlichkeit sind immer gefragt“, sagt er und fügt hinzu, dass viele Mitarbeiterkinder in den Konzernen unterkommen: „Netzwerkverbindungen sind das halbe Leben. Wer keine hat, hat verloren.“ Und wer welche zur Bonbonfabrik Jung hat, kannim Optimalfall sogar noch ständig naschen.

veröffentlicht in der Stuttgarter Zeitung (4. Juni 2012)

Advertisements




VfB mit schmeichelhaftem Remis

22 04 2012

Die Punkte geteilt: der VfB Stuttgart hat beim Abstiegskandidaten 1. FC Köln 1:1 (0:0) gespielt. Im Vorfeld der Partie hatte der VfB-Trainer Bruno Labbadia ein Kampfspiel angekündigt. „Es geht nicht mit Schönspielerei, wir müssen dagegenhalten und gleichzeitig ruhig bleiben“, sagte er am Ende einer Woche, in der die Mercedes-Benz-Bank als neuer Hauptsponsor eingestiegen ist, Matthieu Delpierres Abgang nach Hoffenheim und die Vergabe der Fernsehrechte ab der Saison 2013/2012 bekannt gegeben wurden und die Wappendebatte beim VfB wieder aufkeimte.

Das war zumindest mal die folgerichtige Vorgabe, schließlich sprach Kölns Interimstrainer Frank Schaefer vor seinem ersten Heimspiel an der Seitenlinie in dieser Saison vom „Ziel, Stuttgart einen großen Kampf zu liefern und zu punkten“. Insgesamt war das dann auch auf dem Rasen im mit 50.000 Zuschauern ausverkauften Kölner Rheinenergie-Stadion zu sehen. Der Kampft überragte die spielerischen Finessen und Stuttgart punktete am Ende etwas glücklich.

Spielverlauf: Das Spiel begann zerfahren, Fehlpässe dominierten in den Anfangsminuten das Geschehen. Die erste Chance hatten die Stuttgarter nach einem Eckball, den Vedad Ibisevic mit seinem Schuss aus der Drehung abschloss. Doch Michael Rensing im Kölner Tor hatte keine Probleme (5. Minute). Nach zehn Minuten hatte die Heimmannschaft ihren ersten Eckstoß. Sven Ulreich im VfB-Tor unterschätzte diesen, sprang unter der Flugbahn des Balles hindurch, die aber auch für den heraneilenden FC-Vizekapitän Sascha Riether zu hoch war.

In der Folgezeit übernahm der VfB immer mehr die Kontrolle, ohne sich Tormöglichkeiten zu erspielen. Köln wirkte zwar auch mit, fiel aber besonders durch Fehlpässe auf. Die Tabellenpositionen – der FC kämpft um den Klassenverbleib, Stuttgart um die Europa-League-Teilnahme – und die damit verbundenen Drucksituationen waren erkennbar: der VfB souverän, Köln nervös. Der Geißbock meckert Der erste Kölner Torschuss, der zumindest in Richtung Sven Ulreich flog, kam von Christian Clemens, sorgte aber durch seine Höhe nicht für Gefahr (27.).

Dann war der Japaner Gotoku Sakai an der Außenlinie zu nachlässig gegen Lukas Podolski, der sich den Ball eroberte, einen Angriff einleitete und diesen nach einer Flanke selbst mit dem Kopf abschloss, Ulreich aber keine Probleme bereitete (28.). In der 30. Spielminute meckerte dann das FC-Maskottchen Hennes, ein Geißbock, über die Stadionlautsprecher und der Führungstreffer des 1. FC Kaiserslautern beim direkten Kölner Abstiegskonkurrenten Hertha BSC wurde auf der Anzeigetafel eingeblendet – die Zuschauern jubelten, zumindest die Kölner.

Köln übernimmt die Kontrolle

Den Freude der Fans münzten die Kölner auf dem Rasen in Schwung um, bissen sich in die Zweikämpfe und der ehemalige Stuttgarter Martin Lanig hatte die bislang beste Chance des Spiels. Sein Schuss rollte aber Zentimeter am linken Pfosten vorbei (32.). Kurz darauf erneut ein mutiger Lanig: der Mittelfeldspieler marschierte mit dem Ball am Fuß durch die gesamte Stuttgarter Hälfte, passte aber bei einer Vier-zu-Drei-Überzahlsituation den falschen Mitspieler, nämlich den im Abseits stehenden Podolski an.

Köln hatte jetzt das Kommando übernommen, Stuttgart fabrizierte die Fehlpässe, ließ den Kölnern zu viel Freiraum, nahm den Kampf zu wenig an, spielte zu statisch. Der VfB-Trainer Bruno Labbadia schimpfte dementsprechend an der Seitenlinie, die Kölner Fans peitschten ihre Mannschaft nach vorn – und nach 41 Minuten meckerte Hennes zum zweiten Mal. Köln glaubte wieder an sich, Stuttgart wackelte.

VfB mit vielen Ballverlusten

Die Rheinländer zeigten das Engagement und die Bewegung, die sie in den vergangenen Wochen vermissen ließen. Der Interimstrainer Schaefer schien wie schon in der vergangenen Saison, als er mit dem FC den Klassenverbleib schaffte, die richtigen Worte gefunden zu haben. Stuttgart nahm nicht wirklich teil, verlor das Spielgerät nach einem Ballgewinn umgehend wieder. Die letzte Chance vor dem Pausenpfiff hatte dann auch Köln. Podolski bekam im Stuttgarter Strafraum den Ball vom Sakai in die Füße gespielt, sein Schuss verfehlte das Tor aber.

Von der Treffsicherheit der Schwaben in der Rückrunde wie beim 4:1-Heimsieg gegen Bremen am vorigen Spieltag war nichts zu sehen. Immerhin ist der VfB mit 36 Treffern als das torgefährlichste Team der Rückrunde nach Köln gereist. Das blieb er aben den mitgereisten Fans in der ersten Hälfte schuldig.

Stuttgart schlampig, Köln mit der Führung

Die zweite Hälfte begann dann mal wieder mit zwei Stuttgarter Angriffen. Den zweiten vertändelte Cristian Molinaro aber so, wie der VfB in der ersten Hälfte gespielte hatte: unkonzentriert, schlampig und nicht zielstrebig genug. Im Gegenzug zeigte Köln, wie es besser geht. Bei Clemens‘ Schuss musste sich Ulreich ganz lang strecken, um den Ball gerade noch am Tor vorbeizulenken (49.).

Eine Minute später war der Stuttgarter Schlussmann dann aber chancenlos. Mato Jajalo und Podolski kombinierten sich mit einem Doppelpass durch die VfB-Abwehr und der deutsche Nationalspieler passte hart in die Mitte – vielleicht wollte er auch auf das Tor schießen – und Slawomir Peszko schob ins leere Tor ein. Das Stadion brodelte.

Cacau mit der besten VfB-Chance

Wenig später zeigte dann auch Molinaro, wie es geht, setzte sich auf der linken Außenbahn schön durch, flankte scharf in die Mitte – doch Kölns Kapitän Geromel entschärfte den Ball gerade noch vor dem kopfballbereiten Vedad Ibisevic. Drei Minuten nach seiner Einwechslung hatte dann Cacau die bis dahin beste Stuttgarter Chance. Der Nationalstürmer umkurvte zwei Kölner im Strafraum, kam aber erst knapp vor dem herauseilenden Rensing zum Schuss, so dass er diesen anschoss.

Es war nun mehr Leben im Spiel. Das lag aber weiterhin vor allem an den Kölnern. Miso Brecko schraubte mit seinem Versuch das Torschussverhältnis auf 15:6 für die Heimmannschaft in die Höhe (66.). Doch der VfB war dennoch präsenter als vor der Pause, das Kölner Tempo war nicht mehr ganz so hoch wie in der ersten Hälfte. Die Intensität forderte zunehmend ihren Tribut.

Prompt setzte sich Cacau erneut im Kölner Strafraum durch, spitzelte den Ball diesmal an Rensing vorbei, das Spielgerät prallte vom rechten an den linken Innenpfosten und rollte – weil es so viel Effet hatte – über die Torlinie. 1:1 (71.), das Ergebnis der leicht verbesseren Leistung, aber dennoch schmeichelhaft für den VfB. Doch Köln war keineswegs geschockt. Nur zwei Minuten später schnappte sich Clemens links außen den Ball und schloss beherzt ab. Sein Versuch landete am Außennetz.

Nun passierte zehn Minuten nichts Aufregendes, die Partie verlief ruhig, bis Cacau in der 84. Minute aus 16 Metern abzog und Rensing gerade noch auf der Linie klärte. Drei Minuten vor dem Ende der offiziellen Spielzeit durfte Ibisevic dann nochmal zum Freistoß kurz vor der Strafraumgrenze antreten. Sein Versuch endete im Fangnetz über dem Tor. Köln schien mit dem Remis zufrieden, jedenfalls blieb die Schlussoffensive des FC aus und Stuttgart machte auch nichts mehr.

Der Vorsprung des VfB auf den Tabellensechsten Leverkusen schmolz damit auf zwei Zähler, weil Bayer in Hoffenheim gewann. Köln verpasste indes einen großen Schritt weg vom vorletzten Tabellenplatz, der FC vergrößerte seinen Vorsprung auf Berlin, das 1:2 verlor, zwar, aber nur auf zwei Punkte. Es bleibt also für die Schwaben und die Rheinländer spannend.

Entscheidende Szene: Cacau brannte auf seinen Einsatz. Das zeigte der Stürmer sofort nach seiner Einwechslung, als er sich gleich mal im Strafraum durchsetzte und eine gute Chance vergab. Doch Cacau machte weiter und traf in der 71. Spielminute zum Ausgleich. Das Tor stellte nicht nur den Spielverlauf auf den Kopf, sondern brachte auch das Kölner Offensivspiel zum Stocken. Insofern hat es der VfB besonders seinem Nationalstürmer zu verdanken, dass er einen Punkt aus Köln mit nach Stuttgart bringt.

Kommentar: Stuttgart legte gemächlich aber souverän los und bestimmte das Geschehen auf dem Rasen des Kölner Stadions. Gute Tormöglichkeiten erarbeitete sich das Team von Bruno Labbadia aber nicht. Mit zunehmender Spieldauer hielt der VfB dann jedoch immer weniger mit der Kampfbereitschaft der Kölner mit. In die Fehlpässe mischten sich Unkonzentriertheiten und mangelhaftes Zweikampfverhalten – Georg Niedermeier ausgenommen -, sodass der FC die Spielkontrolle übernehmen konnte.

Die Stuttgarter hatten es der Kölner Abschlussschwäche zu verdanken, dass sie mit einem torlosen Remis in die Pause gehen konnten. Nach dieser erarbeitete sich Köln dann schnell den verdienten Führungstreffer. Doch Stuttgart wachte nun auf, spielte mit, wurde aktiver, nahm den Kampf mehr an. Die Leistung war weiterhin nicht annähernd so gut wie in den vergangenen Wochen, doch es reichte für den Ausgleich durch Cacau. Am Ende hatten die Stuttgarter Einwechslungen – besonders die von Cacau – das VfB-Spiel belebt und Köln aus dem Rhythmus gebracht. Nichtsdestotrotz ist das Remis aus Stuttgarter Sicht schmeichelhaft. Das zeigten auch die 19 Torschüsse der Kölner, die damit ihren Saisonrekord aufstellten.

1. FC Köln: Rensing – Brecko, McKenna, Geromel, Eichner – Lanig, Riether – Peszko (79. Roshi), Jajalo (79. Pezzoni), Clemens, Podolski.

VfB Stuttgart: Ulreich – Sakai, Tasci (82. Maza), Niedermeier, Molinaro – Kvist, Gentner – Harnik (69. Okazaki), Hajnal, Schieber (57. Cacau) – Ibisevic.

Schiedsrichter: Sippel (München).

Zuschauer: 50.000 (ausverkauft).

Tore: 1:0 Peszko (50.), 1:1 Cacau (71.).

veröffentlicht auf www.stuttgarter-zeitung.de (21. April 2012)





Basketballer schaffen Klassenverbleib

22 04 2012

Ludwigsburg besiegt Würzburg nach Verlängerung  Ludwigsburg.

Das Ziel war klar: „Mit zwei Siegen aus den letzten beiden Saisonspielen können wir den Klassenerhalt immer noch aus eigener Kraft schaffen“, hatte Steven Key, der Trainer des Basketball-Bundesligisten EnBW Ludwigsburg, vor dem letzten Heimspiel der Saison gegen die s.oliver Baskets aus Würzburg gesagt. Er hoffte dabei vor allem auf die Unterstützung der Fans und einen „Hexenkessel“ in der heimischen Arena. Vor 4500 Zuschauern ging der Plan auf, sogar früher als gedacht. Schließlich gewann Ludwigsburg mit 91:80 (37:37, 75:75) nach Verlängerung und parallel Bonn gegen Gießen, sodass schon am Samstagabend fest stand, dass Ludwigsburg auch in der kommenden Saison erstklassig spielt.

Spielverlauf: Die erste gute Nachricht für die Ludwigsburger ereilte das Heimteam noch vor dem Tipp-off. Würzburgs Jason Boone war nicht dabei, und die mehr als 300 mitgereisten Fans der Franken konnten ihrem Centerspieler nicht auf dem Parkett zujubeln. Sie durften sich dennoch über den gewonnen Sprungball und die ersten beiden Punkte des Spiels durch den erst 20-jährigen Maximilian Kleber freuen. Die Ludwigsburger wirkten zu Beginn nervös. Ein vergebener Freiwurf von Jeff Greer und ein Ballverlust von Alex Harris waren Indizien dafür. Nach dreieinhalb Minuten führten die Gäste mit 11:3, der Boone-Ersatz Kleber hatte bereits sieben Punkte erzielt und Ludwigsburgs Trainer Steven Key nahm die erste Auszeit.

Das hatten sich die meisten der 4500 Zuschauer in der zum zweiten Mal in dieser Saison ausverkauften Arena anders erhofft.

Würzburg verteidigt besser

Nachdem Würzburg weiter punktete, setzte Mark Dorris mit einem Distanztreffer mal wieder ein Ludwigsburger Lebenszeichen (13:6). Doch die Franken waren wacher, cleverer, effektiver, besser in der Verteidigung und zogen weiter davon (20:8). Nachdem David McCray dann auch noch zwei Freiwürfe vergab und Harris ein unsportliches Foul beging, der Schiedsrichter eine enge Entscheidung gegen Ludwigsburg traf, fühlten sich einige in der Arena wohl schon wieder an den schlechten Verlauf der gesamten Saison, in der auch ein Trainer schon gehen und das Ende der Zusammenarbeit mit dem Hauptsponsor verkündet werden musste, an desolate Viertel wie das dritte in Bremerhaven oder besonders bittere Niederlagen wie die nach zweifacher Verlängerung gegen die Artland Dragons erinnert.

Doch dann klauten Harris und McCray den Würzburgern den Ball und punkteten für das Heimteam – sodass der Gästetrainer John Patrick beim 12:24 aus Ludwigsburger Sicht seine erste Auszeit nahm. Und Keys Mannschaft blieb dran, kämpfte nun, wie es ein Club im Abstiegskamf machen muss. Sie sind ja bezogen auf die statistischen Werte besser als ihre Tabellensituation, aber gewannen am Ende eben doch zu selten. Auch die letzten drei Punkte im Startviertel gehörten dem Gegner, Würzburgs Kleber erhöhte sein Punktekonto auf elf – ebenso die Führung seiner Mannschaft (28:17).

Key ist energisch

Im zweiten Abschnitt war Key an der Seitenlinie beinahe aktiver als seine Spieler. Jedenfalls schrie und gestikulierte der Trainer mehrfach, versuchte immer wieder taktische Anweisungen zu geben. Der Energiefunke sprang über, Ludwigsburg kam mit einem 6:0-Lauf auf sieben Punkte heran (25:32) und Patrick nahm seine zweite Auszeit. Doch nun meckerten die Heimfans erneut, Greer wurde von John Little unterlaufen, auch wenn dieser ausrutschte, die Schiedsrichter entschieden auf Ballbesitz Würzburg, Greer beschwerte sich – und kassierte ein technisches Foul. Ricky Harris traf nur einen Freiwurf zum 37:28, doch die Pfiffe hallten noch eine Weile durch die Arena.

Diese wichen Applaus und Anfeuerungsparolen, als Anthony Fisher mit einem Korbleger, McCray mit einem Dreipunktetreffer und Jazvin mit zwei weiteren Zählern die Differenz auf zwei Punkte reduzierten (35:37). Als dann Würzburgs Chester Frazier zwei Freiwürfe vergab, tobte die Halle – und das war noch immer nicht das Ende dieser dreieinhalb Ludwigsburger Minuten. Denn Dorris schaffte mit einem erfolgreichen Halbdistanzwurf den Ausgleich zur Halbzeit.

Ludwigsburg übernimmt erstmals die Führung

Nach der Pause sorgte Dorris für die erste Führung (39:37), Ludwigsburg kontrollierte das Spiel, brachte die eigenen Spielsysteme erfolgreich zu Ende. Würzburg hingegen musste in der Offensive nun auch schwierige Würfe nehmen, weil die Heimmannschaft gut verteidigte. Bei 47:41 für Ludwigsburg holte Patrick sein Team zu einer Besprechung an die Seitenlinie, Würzbug hatte das Spiel vollkommen aus der Hand gegeben, ließ sich aber nicht abschütteln. Es war nun ein offener Schlagabtausch, die Würzburger fingen sich zunehmend, die Mannschaften agierten auf einem ähnlichen Leistungsniveau, Ludwigsburg blieb aber immer knapp vorn.

Dann hatten die Ludwigsburger Glück mit zwei engen Schiedsrichterentscheidungen und die Würzburger Fans pfiffen. Matt Howard störte das insofern, dass er nur einen seiner beiden Freiwürfe traf. Weil Jermaine Bucknor im Gegenzug seinen Dreipunktewurf versenkte, kam Würzburg wieder auf einen Zähler heran (54:55). Nach einem unerlaubten Eingreifen von Jazvin durfte Oliver Clay wegen bereits fünf Ludwigsburger Teamfouls an die Freiwurflinie – und brachte die Gäste vor dem Schlussviertel wieder in Führung (56:55). Dieses startete mit einem akrobatischen Wurf von Dorris, bei dem er gefoult wurde, der Ball aber dennoch im Korb landete. Der Aufbauspieler nutzte die Möglichkeit zum Dreipunktespiel.

Greer steht im Mittelpunkt

Biss, Kampf, Energie, Spannung: die entscheidende Phase – in der Fachsprache Crunchtime genannt – begann langsam. Greer schrie nach einem Treffer seinen Gegenspieler an, Lischka boxte gegen die Korbhalterung, nachdem er gefoult wurde. Ludwigsburg wollte diesen Sieg unbedingt. Beim Spielstand von 66:59 für Ludwigsburg zog Greer ein Offensivfoul und Würzburg nahm eine Auszeit. Doch gleich danach brachte McCray den Einwurf weit nach vorne zu Greer, der unsportlich gefoult wurde.

„Aufstehen“-Chöre in der Arena waren die Folge. Jeff Greer stand nun zunehmend im Mittelpunkt, erzielte auch das 69:63, aber die Franken blieben dran. Doch nach einem technischen Foul gegen Chris Kramer verwandelte Dorris beide Freiwürfe und traf auch nach dem folgenden Ballbesitz: 73:66 und noch 1:29 Minuten auf der Uhr. Doch es wurden spannende 89 Sekunden, in denen Würzburg erst auf 71:73 herankam und dann 18,6 Sekunden vor der Schlusssirene ausglich. Greer vergab den letzten Wurf – er wurde geblockt – und es ging wie schon im vorigen Heimspiel in die Verlängerung.

Die Führung wechselt hin und her

In der Extratime ging Würzburg seit langem mal wieder in Führung und Howard vergab den ersten Wurf für Ludwigsburg. Es ging dann hin und her, mal lag Würzburg vorn, mal Ludwigsburg. Greer und Co. setzten sich etwas ab, doch die Nerven spielten auch mit. Lischka vergab beide Freiwürfe beim Stand von 83:79 und noch anderthalb Minuten Spielzeit. Dann war wieder Greer-Time: Ballverlust, Fehlwurf und Ballverlust Würzbug, Dunk Greer, unsportliches und technisches Foul gegen Würzburg, 89:79. Der Nichtabstieg war geschafft, weil Gießen parallel gegen Bonn verlor. Das Endergebnis lautete 91:80.

Kommentar: Es war mal wieder ein typisches Spiel für die Ludwigsburger Bundesliga-Basketballer in der Saison 2011/2012. Auf ein schlechtes erstes Viertel, dass die Mannschaft des Trainers Steven Key offensiv wie defensiv verschlief, in dem sie nicht kämpferisch genug agierte und Ballverluste fabrizierte, folgte eine beeindruckende Aufholjagd gegen Ende des zweiten Durchgangs. Greer und Co. waren in dieser Phase fokussierter, konzentrierter, effektiver, gewillter – einfach besser, was das 20:9 bestätigte.

Mit der Unterstützung der Fans im vom Key erhofften und eingetretenen „Hexenkessel“ – zum zweiten Mal in der Saison war die Arena mit 4500 Zuschauern ausverkauft – glich Ludwigsburg zur Pause verdient aus. Sie hatten immerhin auch ein unsportliches und ein technisches Foul in der ersten Hälfte weggesteckt, nicht aufgegeben, an sich geglaubt und die Anfangsnervosität abgelegt. Weil im dritten Durchgang auch die Spielsysteme funktionierten, richtig und erfolgreich umgesetzt wurden, übernahm Keys Team erstmals die Führung – verdient. Doch nach einer Schwächephase wachte Würzburg wieder auf, gestaltete die Partie ausgeglichen. Weil sich beide annähernd egalisierten, wurde es abermals im Schlussviertel spannend.

In diesem blieb Ludwigsburg dran, kämpfte um jeden Meter – und besonder Jeff Greer riss das Spiel an sich. Der Routinier sorgte mit seiner Leistung maßgeblich für die zunehmende Führung, die Würzburg gegen Ende aber wieder ausgleich, weil Ludwigsburg im entscheidenden Moment nicht konsquent und geplant spielte. In der Verlängerung passierten die verrücktesten Dinge, am Ende grinste Greer breit, weil sein erfolgreicher Dunking ein unsportliches sowie ein technisches Foul verursachte und damit den Sieg sowie den letztlich verdienten Klassenverbleib perfekt machte.

Schiedsrichter: Weichert, Hack, Frölich.
Zuschauer: 4500 (ausverkauft).
Punkte Ludwigsburg: Greer (24), Dorris (19), Lischka (14), Harris, Howard (beide 9), McCray, Jazvin (beide 5), Fisher (4), Looby (2).
Stimmen:
Steven Key – „Ich bin stolz auf meine Mannschaft, sie ist immer durch Ups und Downs gegangen. Ich will jetzt aber trotzdem auch in Oldenburg gewinnen.“
John Patrick – „Ludwigsburg war heute ein bisschen besser als wir und hat verdient gewonnen.“

veröffentlicht auf www.stuttgarter-zeitung.de (21. April 2012)





Der VfB Stuttgart bremst den Meister

31 10 2011

So weit ist der VfB Stuttgart noch nicht. Zumindest noch nicht ganz. Ein Sieg gegen den Deutschen Meister aus Dortmund ist am elften Spieltag der Fußball-Bundesliga aber nicht utopisch gewesen. Lange hielt der VfB sehr gut mit, dominierte die Borussen über mehrere Spielminuten sogar. Doch am Ende hätte der BVB das Spiel auch noch drehen können, sodass die Punkte zwischen Stuttgart und Dortmund mit dem 1:1 (1:1) gerecht verteilt wurden.

Spielverlauf: Die Zuschauer in der Mercedes- Benz-Arena in Stuttgart haben erst einmal warten müssen. Weil der Mannschaftsbus von Borussia Dortmund im Stau feststeckte und verspätet eintraf, wurde der Anpfiff 15 Minuten nach hinten verlegt. Der Meister hatte sich mit dem Weg vom Ludwigsburger Hotel nach Bad Cannstatt und dem Stadtverkehr offenbar verkalkuliert. Immerhin hatten die Fans somit etwas mehr Zeit, sich über die Aufstellung von Bruno Labbadia auszutauschen.

Der VfB-Trainer setzte gegen den amtierenden Deutschen Fußball-Meister wieder mehr auf Erfahrung. Er schickte Serdar Tasci, Shinji Okazaki und Zdravko Kuzmanovic für die jungen Patrick Bauer, Ibrahima Traoré und Christoph Hemlein, die beim 3:0-Pokalerfolg zu Hause gegen den FSV Frankfurt unter der Woche in der Startformation standen, von Beginn auf das Feld. Mit dabei war auch Cacau, der trotz einer Gesäßmuskelzerrung aus dem DFB-Pokalspiel auflaufen konnte.

Das sah der VfB-Manager Fredi Bobic, der am Sonntag seinen 40. Geburtstag feiert, schon einmal als Grundvoraussetzung für eine Chance gegen Dortmund. „Bei uns muss alles funktionieren, sonst geht es nicht. Wir müssen effektiv sein und dürfen keine Fehler machen. Aber das Wichtigste ist, dass wir als Team auftreten, dann kann es klappen“, hatte er vor der Partie gesagt. Die Aufstellung funktionierte also schon einmal.

Beide Mannschaften starten offensiv

Auch Labbadia hatte gab sich kleinlaut: „Wir backen kleinere Brötchen.“ Auf dem Feldwar das auch gleich von Beginn an zu beobachten, Dortmund startete wie schon beim 5:0-Kantersieg gegen Köln am vergangenen Wochenende offensiv und aggressiv. Nach nur drei Minuten setzte sich Robert Lewandowski im Strafraum gegen vier Stuttgarter durch und traf den Pfosten. Eine Minute später zielte Mario Götze auf die gleiche Ecke – und der Ball verfehlte nur um Zentimeter sein Ziel.

Dortmund ließ auch in den Folgeminuten nicht nach, aber Lukasz Piszczek schoss nach einem Eckball von der Strafraumgrenze aus neben das Tor von Sven Ulreich (6. Minute). Doch auch der VfB spielte jetzt mit. William Kvist leitete mit einem schönen Pass die erste Chance ein: Cristian Molinaro hatte sich im Rücken der Dortmunder Viererabwehrkette freigelaufen, schloss Kvists Zuspiel wuchtig ab, doch Roman Weidenfeller im BVB-Tor hatte keine Probleme (8.).

Eine Minute später wurde dann Martin Harnik auf der rechten Außenbahn schön freigespielt, doch seine Hereingabe verfehlte Cacau, der überrascht war, dass der Ball zu ihm durch kam. In der Folgezeit ebbten die Torraumszenen etwas ab. Erst ein Freistoß von Ivan Perisic flog dann mal wieder auf das Tor – doch fing den Schuss problemos ab.

Stuttgart übernimmt die Kontrolle

Auf der Gegenseite jubelten dann die VfB-Fans wie schon gegen Hoffenheim nach einem Freistoßtrick: Kvist schlug den Ball lang in den Strafrau, Harnik hatte sich dorthin freigelaufen, traf mit seinem Versuch noch den Pfosten, doch Tasci verwertete den Abpraller zur Führung der Schwaben (22.). Stuttgart setzte nun nach, doch Cacau verpasste mit seinem Kopfball das 2:0. Der VfB übernahm nun die Kontrolle, und Dortmund spielte nicht mehr so souverän wie gegen Köln und beim 2:0-Pokalerfolg gegen Dynamo Dresden am Dienstag.

Ganz anders Labbadias Mannschaft: sie baute das Spiel in aller Ruhe von hinten auf, wechselte klug die Seiten. Nur die Pässe in die Schnittstellen der BVB-Defensive gerieten mitunter zu steil. In der 37. Minute hatte der VfB dann zumindest Glück, als sich Götze in den Stuttgarter Strafraum dribbelte und Molinaro ihn zu Fall bringt. Der Schiedsrichter Manuel Gräfe stand gut, entschied aber nicht auf Elfmeter. Nach solchen Aktionen wurden auch schon einmal Strafstöße gepfiffen.

Der Ausgleich kommt unvermittelt

Als einige Fans schon auf dem Weg zu den Pausengetränken und Stadionwürsten unterwegs waren, schlug der Meister dann plötzlich zu. Götze spielt halblinks Kagawa an, der Japaner schließt ab, und seinen Schuss staubt Piszczek zum Ausgleich ab. Das hatte sich in den vorherigen Minuten absolut nicht angedeutet. Stuttgart war läuferisch stärker als der Meister und von den Chancen her auch überlegen. Bei den Zweikämpfen war der VfB der Borussia aber unterlegen und hatte auch mehr Fehlpässe produziert. Dennoch wäre eine Pausenführung nach dem Spielverlauf in der erstenHälfte verdient gewesen.

Dortmunds Trainer Jürgen Klopp brachte nach der Pause Moritz Leitner für den etwas defensiveren Sven Bender. Der BVB hatte dann auch die erste Torgelegenheit des zweiten Durchgangs: Shinjii Kagawa schoss aus 20 Metern auf Ulreich, der den Ball gerade noch parierte (50.). Wenig später wehrte der Torhühter eine Flanke von Marcel Schmelzer schlecht ab, doch Kagawa war überrascht und nutzte die Chance nicht (53.). Auf der anderen Seite nahm Kuzmanovic anschließend einen abgewehrten Eckball volley und prüfte Weidenfeller, der den Schuss jedoch zum Eckball klärte (56.). Die Strafraumszenen hörten weiterhin nicht auf, und Kagawa vergab in der 60. Spielminute die nach den Toren bislang beste Möglichkeit, als er aus elf Metern freistehend vor Ulreich über das Tor schoss.

Stuttgart hat in der Schlussphase Glück

Bis zur Schlussviertelstunde nahmen die spannenden Aktionen vor den Toren dann etwas ab, das Spiel plätscherte vor sich hin. Erst Harnik, der aber in seinen Schuss nicht genügend Power hineinbrachte (80.), sowie der eingewechselte Traoré, dessen strammen Versuch Weidenfeller gerade noch zur Ecke ablenken konnte (81.), brachten wieder Schwung in die Partie. Wenig später foulte Maza bei einem Dortmunder Konter den eingewechselten Kevin Großkreutz an der Strafraumgrenze. Doch Ulreich wehrte Schmelzers flachen und wuchtigen Freistoß ab (85.).

In den anschließenden Minuten hatte der VfB dann Glück, als die Dortmunder Götze und Neven Subotic (88. und 89.) gleich zwei gute Möglichkeiten ausließen. Somit konnte Stuttgart mit dem einen Punkt zufrieden sein, der gegen den BVB zudem höher anzurechnen ist als der beim 2:2 in Nürnberg am vergangenen Spieltag. Mit diesem Remis im Spitzenspiel des elften Spieltags dürfte vor allem der Rekordmeister zufrieden gewesen sein. Der FC Bayern München gewann parallel souverän gegen Nürnberg, konnte seine Führung an der Tabellenspitze wieder etwas ausbauen und liegt nun vier Zähler vor Schalke.

Entscheidende Szene: Als die meisten Stuttgarter Spieler wohl schon mit den Köpfen bei der Pausenansprache von Bruno Labbadia und den isotonischen Erfrischungsgetränken waren, versetzte der Meister den gesamten VfB kurz in einen schockähnlichen Zustand. Der Ausgleich in der Nachspielzeit der ersten Hälfte war zum einen zu diesem Zeitpunkt unverdient und kam zudem absolut überraschend. Hier zeigt sich einerseits, dass der VfB eben in jeder Sekunde hellwach sein muss, wenn er in der Spitze der Fußball-Bundesliga mitspielen möchte. Zum anderen verdeutlicht das aber auch die Stärke des Deutschen Meisters.

Kommentar: Der VfB spielte über weite Strecken sehr gut, Dortmund zeigte derweil besonders mit dem Ausgleichstreffer aus dem Nichts seine individuelle Klasse. Der Meister ist eben auch in schwachen Spielphasen gefährlich und kann Partien drehen oder entscheiden. Bei den Stuttgartern ist nach den zuletzt laut gewordenen Querelen zwischen Harnik und Cacau besonders deren Zusammenspiel zu loben.

Es war deutlich zu sehen, dass sich beide im Vorfeld der Partie ausgesprochen hatten. Auch die Intensität und der Einsatzwille der Schwaben war sehr gut. Gegen Ende des Spiels hatte das Team des Trainers Bruno Labbadia aber auch Glück. dass es nicht leer ausging. Somit ist das 1:1 unter dem Strich ein gerechtes Ergebnis, mit dem vor allem der VfB seine Zugehörigkeit zu den Teams im oberen Tabellendrittel festigt.

VfB Stuttgart: Ulreich – Boulahrouz, Tasci, Maza, Molinaro – Kvist, Kuzmanovic – Okazaki (70. Traoré), Hajnal (90. Gentner), Harnik – Cacau (78. Hemlein).

Borussia Dortmund: Weidenfeller – Schmelzer, Hummels, Subotic, Piszczek – Kehl, Bender (46. Leitner) – Perisic (76. Großkreutz), Götze, Kagawa – Lewandowski (72. Barrios).

Schiedsrichter: Gräfe (Berlin).

Tore: 1:0 Tasci (22.), 1:1 Piszczek (45.).

Zuschauer: 60.000.

veröffentlicht auf www.stuttgarter-zeitung.de (30. Oktober 2011)