Die Favoriten auf den Titel eint das B

29 09 2011

Basketball Bamberg, Berlin und Bayern gelten als stärkste Teams der Liga.

Robin Benzing verpasst den Ulmer Neuanfang. Der Flügelspieler des Basketball-Bundesligaclubs an der Donau ist zum Aufsteiger Bayern München gewechselt. Während er wohl um den Titel spielt, werden seinem ehemaligen Verein zumindest Außenseiterchancen auf den Einzug in die Endrunde zugetraut. Das hat verschiedene Gründe.

Die Ulmer ziehen von der Kuhberghalle in die neue Arena in der Nachbarstadt Neu-Ulm um. Dadurch wurde nicht nur die Erstligazugehörigkeit gesichert, die Spielstätte bietet mit ihren 6200 Plätzen auch mehr Raum für die Fans. Neu ist zudem der Großteil der Mannschaft, neun Zugängen stehen elf Abgänge – darunter der Trainer Mike Taylor – gegenüber . Ihn ersetzt Thorsten Leibenath. Neue Halle, neues Team, neuer Trainer: das verspricht trotz Benzings Wechsel frische Euphorie bei den Ulmern.

Ludwigsburg peilt hingegen definitiv die Endrunde an und kämpft wohl um die Plätze sechs bis acht – so wie Braunschweig, Bremerhaven und Göttingen. Zwischen 18 und 20 Saisonsiege dürften für die Play-off-Teilnahme reichen, mit zehn ist in der Regel der Klassenverbleib gesichert. Daran denken die Verantwortlichen in Bamberg, Berlin und bei den Bayern sicherlich nicht.

Die drei „großen B“ sind die Titelfavoriten. Der amtierende Meister aus Bamberg hat ein eingespieltes Team. Berlin konnte sich gut verstärken, unter anderem kam der MVP, der beste Spieler der abgelaufenen Saison, DaShaun Wood aus Frankfurt. Und von den Münchnern erwarten viele Wunderdinge. Der Aufsteiger hat mit dem ehemaligen Bundestrainer Dirk Bauermann einen der besten seines Faches an der Außenlinie, hinzu kommen starke Neuzugänge wie die Nationalspieler Benzing oder Philipp Schwethelm. Und auch das Engagement des Präsidenten Uli Hoeneß ist dem Club sicher – sprich: das Geld. Da ist trotz des Weggangs von Sharrod Ford der Titel im Aufstiegsjahr möglich.

Frankfurt, Oldenburg und die Artland Dragons sind die Favoriten auf die Plätze vier bis sechs. Tübingen, Bayreuth, Würzburg, Bonn , Trier, Gießen und Hagen werden wohl im hinteren Tabellendrittel landen. In dieser Saison ist aber jedes Team für eine Überraschung gut. Die Experten sprechen von der besten Basketball-Bundesliga aller Zeiten, und der BBL-Geschäftsführer Jan Pommer hat schon eine Vision: „Bis 2020 soll die Bundesliga die stärkste Nationalliga in Europa sein.“

 veröffentlicht in der Stuttgarter Zeitung (28. September)

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