100 Punkte und ein Play-off-Platz

1 03 2011

Basketball. Der Sieg gegen Hagen ist Ludwigsburgs dritter Erfolg nacheinander, bei dem besonders Donatas Zavackas mit 21 Punkten überzeugt. Die Chancen auf die Endrunde steigen.

Der Basketball-Bundesligist EnBW Ludwigsburg hat mit dem 100:92-(48:53-)Erfolg gegen Phoenix Hagen den dritten Sieg nacheinander geschafft. Vor 2785 Zuschauern in der Ludwigsburger Arena überzeugte die Mannschaft des Trainers Markus Jochum vor allem in der zweiten Hälfte. Der beste Ludwigsburger Spieler war Donatas Zavackas mit 21 Punkten und sechs Rebounds. „Wir haben einen Weg gefunden das Spiel zu gewinnen und auch die zwischenzeitliche Frustration wegzustecken“, sagte Jochum, „ich denke, wir waren am Ende die etwas frischere Mannschaft.“

Beide Teams starteten auf Augenhöhe. Beim 14:13 für Ludwigsburg legten die Westfalen einen 7:0-Lauf auf das Parkett, auf den Jochums Mannschaft ihrerseits mit sieben Punkten nacheinander reagierte. Doch Hagen blieb dran, dominierte in dieser Phase und führte nach dem ersten Abschnitt mit 29:23. Im zweiten Viertel kam Ludwigsburg dann nicht heran, Hagen konterte die Punkte der Gastgeber umgehend mit eigenen Treffern. Mit fünf Punkten Rückstand für Ludwigsburg gingen beide Mannschaften in die Kabine.

Dort schien Jochum die richtigen Worte gefunden zu haben. Sein Team kam mit großem Elan auf das Feld zurück, glich durch Jerry Green schnell aus (55:55) und bestimmte von da an das Geschehen. Alex Harris traf per Dunking zur Führung, Ludwigsburg zog auf sieben Zähler davon. Doch Hagen ließ sich nicht abschütteln, kämpfte sich wieder heran und glich zum Ende des dritten Abschnitts zum 67:67 aus.

Das Schlussviertel startete mit Punkten auf beiden Seiten, Ludwigsburg führte im Verlauf, konnte sich zuerst aber nicht entscheidend absetzen. Die Partie blieb offen und spannend, Hagen blieb in Schlagdistanz. Doch dann kam die Zeit des Donatas Zavackas. Der litauische Flügelspieler erzielte elf Punkte in knapp zwei Minuten. Ludwigsburg führte 90:84, der entscheidende Vorsprung für den Erfolg.

Weil Trier in Bonn gewann und Bremerhaven gegen Braunschweig verlor, schob sich Ludwigsburg mit dem Sieg auf den achten Platz, der für die Endrunden-Qualifikation reichen würde. „Jetzt haben wir nächste Woche in Trier das erste Play-off-Spiel“, sagte Jochum bereits. Denn sowohl Trier als auch die darauf folgenden Gegner Bonn und Bremerhaven sind direkte Konkurrenten im Kampf um Rang acht.

veröffentlicht in der Stuttgarter Zeitung (28. Februar 2011)

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