Fußball als Modell für den Kampf gegen Rassismus

17 03 2010

Am Montag sind die „internationalen Wochen gegen Rassismus“ gestartet, die bis zum 28. März laufen. „Das Ziel sind viele Aktionen gegen Rassismus und für eine friedliche interkulturelle Gesellschaft“, sagte Britta Graupner, Projektleiterin beim Interkulturellen Rat Deutschland, am Dienstag in Frankfurt.

Das Engagement gehe von Schulen, Gewerkschaften, Vereinen, Initiativen aus, gebündelt werden die Aktionen vom Interkulturellen Rat. Der Deutsche Fußball-Bund, die Deutsche Fußball Liga, die Koordinationsstelle (KOS) sowie die Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte unterstützen den Rat. Nach zwei Tagen konnten die Organisatoren bereits auf 750 Veranstaltungen gegen Rassismus in 250 Städten und Gemeinden blicken – so viele wie vergangenes Jahr nach dem gesamten Zeitraum.

In Fußballstadien werden Anti-Rassismus-Spots gezeigt, Texte verlesen, Banner hochgehalten. Einen wichtigen Faktor im Kampf gegen Rassismus bilden die einzelnen Fanprojekte. In der Region haben Frankfurt, Mainz und Darmstadt solche Initiativen. „Der Fußball ist ein Modell für andere gesellschaftliche Bereiche“, sagte KOS-Fanprojekteleiter Michael Gabriel, „keiner darf sich der Verantwortung entziehen, weder Fans und Spieler noch Verein und Funktionäre.“ Hier müssten die Vereine dauerhaft noch „greifbarer für einen direkten Kontakt“ sein, es reiche nicht aus, sich nur an Aktionen zu beteiligen.

veröffentlicht in der FAZ (17. März 2010)

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