Eintracht-Gegner: Stuttgart_VfB will schnell wieder vor die Eintracht

27 02 2010

Die Statistik besagt nichts Gutes: Beim VfB Stuttgart hat die Eintracht 24 von 39 Bundesliga-Partien verloren, dagegen stehen gerade einmal sechs Siege. Hinzu kommt, dass die Schwaben 2010 gut aufgelegt sind. Nur eine Niederlage in der Rückrunde, am vergangenen Wochenende der höchste Saisonsieg mit dem 5:1 in Köln. Auch der große FC Barcelona musste sich das Unentschieden am Dienstag hart erkämpfen. Bundestrainer Joachim Löw nominierte mit Sami Khedira, Christian Träsch, Serdar Tasçi und Cacau gleich vier Stuttgarter Spieler für den Test gegen Argentinien am kommenden Mittwoch.

Bei den Schwaben läuft es seit der Übernahme des Schweizer Trainers Christian Gross wieder den eigenen Ansprüchen entsprechend. Er lässt sich siezen, scheut auch den Konflikt mit wichtigen Spielern wie Aleksandar Hleb nicht, kennt die Statistiken des eigenen Teams und der Gegner sehr genau, gilt als akribischer und konsequenter Arbeiter. Gross gab den Stuttgartern Selbstvertrauen, Spielwitz und Torgefährlichkeit. Dass der VfB gegen Barcelona so stark aufspielte, konnte Ende 2009 niemand ahnen. „Die Moral in der Mannschaft ist nach dem Highlight am Dienstag gut“, sagt Gross, „Um den Wechsel zwischen Champions League und Bundesliga hinzukriegen, muss man mental stark sein, und das sind meine Spieler.“

Dennoch lassen die Verantwortlichen nicht davon ab, dass der VfB weiterhin gegen den Abstieg spielt. „Noch sehe ich keinen Grund, etwas an der Zielstellung Nichtabstieg zu ändern“, sagte Gross der Stuttgarter Zeitung. Indirekt stellt Manager Horst Heldt jedoch klar, was man in Stuttgart erwartet: „Es ist ein sehr professionell geführter Verein mit einem Trainer, der Ansprüche nach oben hat“, sagt er in Richtung Frankfurt, „der VfB sollte aber vor der Eintracht stehen.“ Das Saisonziel werde bei einem Sieg gegen Frankfurt wohl umformuliert. Trotz schwacher Hinrunde siegten die Stuttgarter im September deutlich 3:0 in der Frankfurter Arena. Die Torschützen Julian Schieber und Thomas Hitzlsperger werden diesmal wahrscheinlich nicht auflaufen. Während der ehemalige Kapitän mittlerweile in Rom spielt, muss sich Schieber hinter den wieder erstarkten Cacau (fünf Tore in zwei Spielen), Pavel Pogrebnyak und Ciprian Marica anstellen. Einzig Khedira könnte Trainer Gross wegen Muskelproblemen fehlen.

veröffentlicht in der FAZ (27. Februar 2010)

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