Stephan Ruß-Mohl über Medien und Terror

15 01 2010

Der Medienwissenschaftler Stephan Ruß-Mohl hat in der österreichischen Wochenzeitung die Furche über den Zusammenhang von journalistischem Arbeiten und Terrorismus geschrieben. Ich wollte Euch den Text auf diese Weise präsentieren, weil ich es sehr interessant finde. Über „Carta“, ein Autoren-Blog für Politik, Medien und Ökonomie, habe ich den Text gefunden.

„Ein Gedankenexperiment zur Terrrorismus-Bekämpfung: Was wäre gewesen, wenn die Medien angemessen über das verhinderte Selbstmordattentat über dem Himmel von Detroit berichtet hätten? Soll heißen, ohne die Nachricht vom Beinahe-Flugzeugabsturz aufzubauschen, ohne neuerlich unser aller Angst vor Al Qaida zu schüren – in einer kleinen Notiz, beiläufig sozusagen? Kaum ein Politiker würde sich mit Nacktscannern profilieren wollen. Und, um noch eins draufzusetzen: Wäre Al Qaida nicht bald machtlos, wenn selbst „gelungene“ Selbstmordattentate nur noch wenig oder keine Medienaufmerksamkeit auf sich lenkten? Die Medien ignorieren ja tagtäglich auch tausend andere Gewalttaten und Kriege auf dieser Welt…“

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