Alleingang ohne Torerfolg_Wie ein Fan zeigt, was Fan sein heißt

8 01 2010

Sein Name ist Hendri Mulyadi, er ist 25 Jahre und seit kurzem – dank Internet – weltweit bekannt. Beim Qualifikationsspiel für die Asienmeisterschafts-Endrunde zwischen Indonesien und Oman war eben besagter Indonesien-Anhänger wirklich mittendrin statt nur dabei. In den letzten Minuten, es stand 2:1 für den Gast aus Oman, stürmte Mulyadi das Feld, schnappte sich den Ball und dribbelte zielstrebing in Richtung Oman-Tor. Keine brillante Ballführung, aber er schaffte es bis kurz vor den Fünfmeterraum. Mulyadi versagte schließlich jedoch beim Abschluss. Um den schlecht platzierten Schuss zu entschärfen, musste sich Omans Torhüer nur anschießen lassen.

Mulyadi wollte das beste für Indonesien, aber der Wachrüttler half nicht. Das Spiel endete – nachdem die Sicherheitskräfte Mulyadi abgeführt hatten – 2:1 für Oman. Indonesien hat es damit nicht zur Asienmeisterschafts-Endrunde 2011 nach Quatar geschafft – erstmals seit 1992. Mulyadi entschuldigte sich anschließend für seinen Alleingang: „Ich war sehr enttäuscht von der indonesischen Nationalmannschaft. Sie gewinnen einfach nicht. Es gibt nur Unentschieden oder Niederlagen.“

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