Jens Lehmann_Oder warum bei bestimmten Leuten schon der Name als Überschrift reicht

15 12 2009

Christof Kneer hat heute im Sportteil der Süddeutschen Zeitung unter dem Titel „Dr. Lehmann und Mr. Jens“ die Eskapaden des Keepers vom VfB Stuttgart in einer Chronik zusammengefasst. Es sind 15 kleine Geschichten – nur für das Jahr 2009 – über einen Torhüter zwischen Genie und Wahnsinn. Ich habe mal die entsprechenden Videos gesucht – manchmal auch nur Erinnerungsstücke oder passende Links – und stelle sie Euch hier vor.

27. Januar: 12.000 Euro Strafe für die Kritik Lehmanns an der Mannschaft nach der 1:5-Niederlage im DFB-Pokal gegen Bayern München. Den bild.de-Artikel gibt’s HIER.  Eine Zusammenfassung des Torfestivals im Video.

14. Februar: Drei Wutausbrüche Lehmanns – gegen Michael Tarnat, Jiri  Stajner und ein TV-Kabel – sorgen beim 3:3 in Hannover für Unterhaltung. Die Tore des Spiels gibt’s, wenn Ihr runter scrollt, HIER. Außerdem habe ich Stimmen von Lehmanns Kollegen zum Spiel gefunden.

18. Februar: Die Stirnband-Attacke Lehmanns gegen den Abwehrkollegen Khalid Boulahrouz ist einigen vielleicht noch vor Augen. Für die anderen gibt’s jetzt den Videobeweis. Lehmann hat schon recht: Wenn er im Tor in St. Petersburg nicht friert, dann darf ein Feldspieler auch nicht frieren. Außerdem stört das Stirnband ja bei den leisen Schreien des Jens L. Eigentlich ist die Aktion aber witzig, weil mit Stirnband spielt man nun wirklich nicht Fußball.

21. Februar: Wieder wirft Lehmann etwas weg. Diesmal trifft es im Hoffenheimer Sejad Salihovic einen Gegner. Sein Schuh landet auf dem Tornetz des VfB.

Januar bis Mai: Diesmal schreibt Kneer über einen Skandal – begangen an Lehmann. Bundestrainer Joachim Löw sagt immer wieder, er plane die WM in Südafrika ohne Lehmann. Hier finde ich auf die Schnelle nichts, daher ein Filmchen zum Heroen Lehmann.

9. Mai: Saisonende – ohne Sperre für Lehmann, obwohl er zur Winterpause schon vier gelbe Karten bekommen hatte. Er gewinnt damit eine Wette gegen VfB-Sportdirektor Horst Heldt. Kommt auch ohne Video rüber.

10. Mai: Lehmann und sein Hubschrauber. Diesmal landet er auf einem Kreisliga-Sportplatz, das Spiel beginnt später. Aber dafür gibt’s ein Foto. Genaueres schreibt BILD.DE.

14. Juli: Lehmann fordert per Live-Schaltung in die VfB-Mitgliederversammlung neue Spieler. Leider hat das keiner gefilmt, zumindest finde ich nichts.

17. August: Saisonauftakt in Wolfsburg: Lehmann macht den Effenberg – aber etwas defensiver. Während er sich am Kopf kratzt, äußert sein Mittelfinger keine Freundschaft zu den schimpfenden VfL-Fans. Natürlich hat die Bild Bild-Material. Ein Klick HIER.

22. August: Zahnschmerzen beim Altmeister. In Dortmund geraten Lehmann und BVB-Verteidiger Neven Subotic aneinander. Ellenbogen gegen Hinterkopf vs. Ellenbogen gegen Gesicht. Alles aber halb so wild.

19. September: Grandioser Fehler gegen den 1. FC Köln, 0:2 verloren und anschließend zur Wiesn. Ich habe darüber ja schon HIER und HIER geschrieben. Jetzt gibt’s auch noch die Bilder vom halben Radler…

… und von beiden Toren. Besonders das 2:0 von Wilfried Sanou ist ein Schmankerl.

24. Oktober: „Aaron stand hinter der Bande – ganz still und stumm. Da kam der Jens Lehmann – und schaute ganz, ganz dumm. Aaron gab den Ball nicht her, er warf ihn sogar weg der Zwer(g)…“ Herrlich war das. Hannovers Balljunge Aaron Schulz schafft es sicherlich in die Jahreschroniken der Saison 2009/2010. Dazu hatte ich auch HIER was gepostet. Ich kann jetzt noch schmunzeln, wenn ich die Aktion sehe.

9. Dezember: Der Stadionpinkler Jens Lehmann überrascht mal wieder mit einem neuen Aufmerksamkeitsgag. Diesmal ist das Schmunzeln aber mit Lehmann.

12. Dezember: Lehmann will die Strafe für seine Kritik an der VfB-Führung zum Babbel-Rauswurf nicht akzeptieren. BILD schildert die Aussagen des Torhüters.

13. Dezember: Tätlichkeit, Rot, Elfmeter, 1:1-Ausgleich. Das geschah in den letzten Minuten der Bundesligapartie zwischen dem FSV Mainz 05 und dem VfB Stuttgart. Mittendrin natürlich Lehmann, der Rot sah. Die Entscheidung war hart, aber klug war es dennoch nicht. Die Highlights bekommt Ihr über diesen LINK.

Nach dem Spiel klaut Lehmann einem Fan noch die Brille. Das folgende Video zeigt auch, wie sich der VfB-Keeper fünf Euro bei einem Journalisten leiht. Super!

Hoffentlich behält der VfB Stuttgart Jens Lehmann noch eine Weile. Es würde definitiv ein großes Stück Unterhaltung in der Bundesliga und im internationalen Fußball fehlen.

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